Neues in der Kategorie Statistik

Donnerstag, 29.09.11

Statistik-Lexikon erklärt Begriffe von A wie Abduktion bis Z wie Zusammenhang

Wissen Sie, was eine Abduktion oder eine Magic Town ist? Nein. Dann sollten Sie das Statistik Lexikon des führenden Statistikunternehmens im Internet, Statista, besuchen. Dort werden in Kurzdefinitionen Begriffe von A wie Abduktion bis Z wie Zusammenhang erklärt.

Übrigens:
Unter Abduktion ist folgende Erklärung zu finden:

Bei diesem Vorgang wird für eine (überraschende) Beobachtung eine These abgeleitet, mit der die Beobachtung als wahr belegt werden kann. Ein Beispiel: Es wird als überraschende Tatsache festgestellt, dass große Massen (z.B. Planeten) Lichtstrahlen ablenken. Die Gesetzmäßigkeit sagt, dass große Massen kleine Massen anziehen (Gravitation). Die daraus folgende Abduktion: Lichtstrahlen haben eine Masse. Siehe auch Deduktion und Induktion . Abstrakt formuliert: Die Tatsache T wird überraschend beobachtet. Doch wenn die Gesetzmäßigkeit G zutrifft, ist die Tatsache T nachvollziehbar. Es besteht Grund zu der Annahme, dass T der Wahrheit entspricht.

Hier geht es zum Statista Lexikon.

Mittwoch, 5.08.09

Sampling in der qualitativen Sozialforschung

Wenn man einen Schluck Wein probiert, um die Qualität der ganzen Flasche zu prüfen, nennt man das Sampling. Wenn man eine Kiste einer Lieferung öffnet, um deren Inhalt zu prüfen, ist das eine Stichprobe. Doch kann man vom Verhalten einer kleinen Gruppe von Menschen (Probe) auf das Verhalten der gesamten Bevölkerung schließen. Die beiden Autorinnen Dr. Aglaja Przyborski, Universität Wien und Professor Dr. Monika Wohlrab-Sahr, Universität Leipzig meinen „Ja“ und zeigen in einem Fachartikel auf economag, was beachtet werden muss.

Sie meinen, die Möglichkeit der Verallgemeinerung der Befunde hänge an der Auswahl der Probe und der Beantwortung der Frage, wofür diese Probe steht, ab.

Während die quantitative Methodologie mit mathematisch-statistisch begründeten Stichprobentechniken und darauf aufbauenden Verfahren (zum Beispiel dem Mittelwertsvergleich) arbeitet, setzt die qualititative Methodologie zwar ebenfalls auf methodisch begründete Typenbildung, die sich jedoch in der Regel am Prinzip des Idealtypus orientieren. Voraussetzung dafür ist ein systematisches Sampling.

Was Sampling für die Sozialwissenschaften bedeutet, was Samplingeinheiten und Beobachtungseinheiten sind und welche Formen des Samplings es in qualitativen Untersuchungen gibt, erklären die beiden Expertinnen in ihrem Aufsatz.

Freitag, 29.05.09

Statistik lernen

Nicht für den versierte SPSS-Nutzer, aber für den Statistik-Einsteiger. Ein komplettes Statistik-Lehrbuch als Wiki:

Wikibook, die freie Bibliothek: Mathematik, Band 8

Sonntag, 8.03.09

Statistik in Bildern

Als Redakteur eines Statistik-Blogs ist man ständig auf der Suche nach neuen Themen und probiert so einiges suchworttechnisch aus. Interessant ist zum Beispiel, was die Fotodatenbank Fotolia präsentiert, wenn man das Suchwort "Statistik" eingibt. Natürlich gibt es jede Menge Kurven und Zahlenreihen, jeweils unterschiedlich hübsch illustriert, zu sehen. Viele nützliche Abbildungen, um Statistik-Präsentationen zu bebildern.

Zu den ungewöhnlicheren Bildern gehören Dart-Pfeile und eine Schild Richtung Arbeitsamt (die Arbeitslosenstatistik als Mutter aller Statistiken...?).

Das komplette Ergebnis - 3119 Dateien auf 49 Seiten - ist hier zu sehen:
Statistik-Bilder

Donnerstag, 5.02.09

Betrugsbekämpfung, wie man sie nicht macht

Die Deutsche Bahn bekämpft Korruption und Betrug durch die eigenen Mitarbeiter mit dem Massenabgleich von Daten - mit den bekannten Folgen.

Eleganter und weniger brachial geht es mit der risikoorientierten Fallprüfung. SPSS Clementine, die Data Mining Lösung für Predictive Analytics, hilft Unternehmen, ganz gezielt dorthin zu schauen, wo der Korruptions- und Betrugsverdacht nahe liegt: Unabhängig von Quellen und Formaten analysiert Clementine mit statistischen Verfahren Daten, um aus Trends, Mustern und Abweichungen verdächtige Fälle aus der Masse korrekter Vorgänge herauszufiltern.

Montag, 5.01.09

Nach Darwin und Statistik gesucht: Einstein und Briefe gefunden

Die Google-Suche nach "Statistik" und "Darwin" sollte zu Anfang des Darwin-Jahres - sein 200. Geburtstag naht - etwas zum Beitrag der Statistik zur Evolutionstheorie zu Tage fördern. Hat sie nicht. Dafür aber statistisches Kleinod über die Briefantwortverhalten von Darwin und Einstein. Das Ergebnis: es gehorcht dem gleichen Potenzgesetz:

Albert Einstein und Charles Darwin waren fleißige Briefschreiber: Einstein hat in seinem Leben rund 14.500 Briefe verfasst, bei Darwin waren es immerhin halb so viele. Zwei Forscher sind nun tief in den Papierberg der beiden Korrespondenzen eingedrungen und haben dort nach verborgenen Mustern geschürft. Das Ergebnis: Das zeitliche Schreibverhalten von Einstein und Darwin lässt sich durch ein und das selbe Potenzgesetz beschreiben.

Das heißt, dass es sehr viele Briefe gibt, die umgehend beantwortet wurden und ganz wenige, bei denen es äußerst lange dauerte, berichten Albert Laslo Barabasi von der Harvard University und Joao Gama Oiliveira von der Universität Aveiro, Portugal.

Etwas zur den statistischen Rahmenbedingungen:

Der Begründer der Selektionstheorie schrieb im Lauf seines Lebens 7.591 Briefe und erhielt derer 6.530. Beim Vater der Relativitätstheorie waren es sogar noch mehr, nämlich 14.500 bzw. 16.200.

Als Durchschnittswerte ergeben sich für die letzten 30 Lebensjahre 0,59 (Darwin) und 1,02 (Einstein) verfasste Briefe pro Tag, wobei es selbstverständlich zu größeren Schwankungen kam.

Darwin beispielsweise schrieb am Neujahrstag 1874 ein ganzes Dutzend Briefe und Einstein erreichten am 14. März 1949 sogar 120 Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag.

Und zum Erkenntnisgewinn der wissenschaftlichen Studie:

Das klingt zunächst nicht viel aufregender als Kaubewegungsstatistiken, für Netzwerkforscher ist das allerdings etwas Besonderes: Denn Potenzgesetze ("power laws") sind so etwas wie der rote Faden, der sich durch diese Disziplin zieht.

Beispielsweise wird die Verteilung von Links im World Wide Web durch ein Potenzgesetz beschrieben, ähnliches gilt für soziale Netzwerke, Wechselwirkungen von Proteinen und vieles mehr.

Hier geht es zum komplette Beitrag: Brief-Statistik: Einstein und Darwin im Vergleich

Montag, 15.12.08

Statistiken für alle: Statista

"Statistiken für alle" bietet das Statistik-Portal Statista laut Selbstauskunft an. Und tatsächlich ist die Website eine Fundgrube nützlicher und skuriller Zahlentabellen (wie normal bin ich?). Auch Statistik-Wissen wird vermittelt, z. B. über "Lügen mit Statistiken".

Das Konzept scheint Nutzer und Profis zu überzeugen: Die Statista ist gerade zum Start-up des Jahres gewählt worden.

Einfach mal in den Statistiken stöbern: http://de.statista.org/

Freitag, 5.12.08

Physiotherapeuten lernen SPSS - lernen Sie mit

Auch Physiotherapeuten müssen sich zumindest in ihrer Ausbildung mit Statistik auseinandersetzen. Wie an fast allen Ausbildungsinstitutionen, die Statistik lehren, müssen sie dazu den Umgang mit SPSS-Lösungen lernen. Denn sie gehören als Standardsoftware für statistische Datenauswertung quasi zur Grundausstattung der Statistik-Lehrinstituten.

Tanja Bossmann hat deshalb für die Fachzeitschrift pt_zeitschrift für den Physiotherapeuten eine Artikelserie zum richtigen Umgang mit SPSS geschrieben. Die Einführung ist natürlich nicht nur für Physiotherapeuten lehrreich, sondern für alle, die in die Arbeit mit SPSS einsteigen.

Hier geht es zum ersten Teil (PDF):
Umgang mit Statistikprogrammen - Variablen definieren

Freitag, 22.08.08

Workshop: Meta-Analysen: Methodik und Anwendungen - Freie Vorträge zu statistischen Methoden (in der Medizin)

Die Arbeitsgruppen

Statistische Methoden in der Medizin der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft

Statistische Methodik in der Klinischen Forschung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie

Methodik systematischer Reviews der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie

Statistische Methoden in der Epidemiologie der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie

laden zum gemeinsamen Herbst-Workshop auf Charité Campus Mitte in Berlin ein. Der Titel des Treffens lautet: Meta-Analysen: Methodik und Anwendungen - Freie Vorträge zu statistischen Methoden". Der Termin: 20. bis 21. November 2008. Beitragsanmeldungen für Vorträge in Form eines Abstracts (1 DIN A4 Seite, deutsch oder englisch,
Angabe von Titel, Autoren, Institutionen, E-Mail, Abstract, Literatur) können bis zum 05.10.2008 eingereicht werden.

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Dienstag, 15.07.08

Computerwoche über Text Mining, SPSS Country Manager Michael Mors als Experte

Die Computerwoche widmet dem Thema Text Mining einen ausführlichen Ratgeber-Beitrag zum Thema Text Mining. Der Artikel erläutert die Unterschiede zwischen den Algorithmen von Suchmaschinen und stellt verschiedene Verfahren des Text Minings vor: manuelle, automatisierte und linguistische Textanalyse. Praxisnah stellt Autor Sascha Alexander dann eine typische Text-Mining-Prozess dar.

Die Rolle des Zitat gebenden Experten spielt in dem Beitrag SPSS Country Manager Deutschland, Michael Mors. Natürlich werden in der Produktauswahl auch die SPSS-System Text Mining for Analysis, Text Mining for Clementine und LexiQuest vorgestellt.

Zum kompletten Beitrag geht es hier lang:
Ratgeber Text Mining - Aus unstrukturierten Daten werden Geschäftsinformationen

Februar 2012

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