Neues in der Kategorie Marktforschung

Donnerstag, 29.12.11

MAFO Kongress 2012: Marktforschung im digitalen Zeitalter

Am 19. und 20.03.2012 trifft sich die Marktforschungsbranche wieder im Dorint Pallas Hotel Wiesbaden zum MAFO Kongress. Dieses Mal wagen die Experten unter anderem einen Blick in die Glaskugel: Eines der Topthemen lautet deshalb: Market Research 2020 - Foresights: Visionen, Aufgaben und Zielsetzungen der Marktforschung.
Darüber hinaus wird die neue Rolle des Marktforschers als Community-, Insight und Change Manager diskutiert.

Weitere Themen sind u.a. Consumer Insights, Datasharing zwischen Handel und Hersteller, Crowdsourcing, Co-Creation und Open Idea, Gamification sowie Behavioural Economics.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit gibt es unter http://www.conferencegroup.de

Freitag, 4.11.11

Jetzt gibt es ein Gütesiegel der Markt- und Sozialforschung

Die Initiative Markt- und Sozialforschung wird zukünftig ein Gütesiegel als Signal für wissenschaftliche seriöse Markt- und Sozialforschung heraus geben. Mehrere Studien hatten nämlich belegt, dass eine breite Mehrheit ein Gütesiegel als Signal für wissenschaftliche seriöse Markt- und Sozialforschung begrüßt.

Zuletzt hatte eine IMSF-Onlineumfrage, die im August 2011 mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) durchgeführt wurde, bestätigt, dass 85 Prozent der Internetnutzer ab 14 Jahren es sehr gut bzw. gut finden, dass die Initiative Markt- und Sozialforschung mit einem Gütesiegel den Verbrauchern signalisiert: "Hier handelt es sich um seriöse Marktforschung." Befragt wurden dabei 1549 Personen.

Auch in einer bevölkerungsrepräsentativen Telefonumfrage, die die Initiative Markt- und Sozialforschung im August/September 2011 mit Unterstützung von abs Marktforschung durchgeführt hat, zeigt sich der Wunsch der Bevölkerung nach einem Erkennungszeichen für seriöse Markt- und Sozialforschung: sechs von zehn Befragten finden danach ein Gütesiegel, das seriöse Marktforschung signalisiert, generell sehr gut bzw. gut.

Folgende Kriterien wurden als diejenigen identifiziert, die für Befragte ausschlaggebend sind für eine Teilnahme sind: Datenschutzgarantie, Anonymität des Befragten und dass man aufgrund der Umfrage keine Werbung erhält.

Als Siegel fungieren nun die Marken der Initiative Markt- und Sozialforschung (Wort-/Bildmarke, Hörmarke und Wortmarke). Nutzungsberechtigt werden nur solche Markt- und Sozialforschungsinstitute sein, die nach den Standards und Richtlinien der deutschen Markt- und Sozialforschung arbeiten. Das bedeutet auch, dass diese Institute für die Einhaltung der drei für die Teilnahmebereitschaft der Bevölkerung entscheidenden Merkmale stehen: Erstens Datenschutzgarantie, zweitens keine Verknüpfung der Umfrage mit Werbung und drittens Anonymität des Befragten.

Quelle: http://www.marktforschung.de

Freitag, 16.09.11

10 Praxis-Tipps: Effektiver Einsatz von Omnibusumfragen

Das Magazin planung & analyse hat jetzt 10-Praxis-Tipps für den effektiven Einsatz von Omnibusumfragen heraus gegeben. Diese Tipps von Klaus Hilbinger (GfK)sind nicht als „Bedienungsanleitungen" zu verstehen, sondern vielmehr als Tipps und Anregungen aus der Praxis.

Die folgenden Tipps sind hier in Kurzform aufgezählt, die ausführliche Form gibt es bei planung & analyse.

1. Profitieren Sie von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Omnibusumfragen.
2. Omnibus steht für klassische quantitative Marktforschung.
3. Analysieren Sie, welche Befragungsart die optimale ist.
4. Setzen Sie Omnibusumfragen ein, wenn die Umfrageergebnisse kostengünstig und zugleich repräsentativ sein sollen.
5. Sie können Omnibusumfragen für alle gängigen statistischen Analyseverfahren nutzen.
6. Die Omnibusumfrage motiviert die Teilnehmenden - wenn die einzelnen Fragenbereiche nicht zu lang sind.
7. Zeitreihen eignen sich hervorragend für Omnibusumfragen.
8. Verwenden Sie den Omnibus zur Analyse kurzfristig auftretender Probleme.
9. Omnibusumfragen eignen sich auch für sensible Themenbereiche.
10. Nutzen Sie Omnibusumfragen auch für Ihre internationalen Projekte.

Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Freitag, 2.10.09

Die Marktforschung wird vom Web 2.0 und der sozialen Vernetzung profitieren

Im Internet-Portal marktforschung.de äußert sich Christopher Morasch, Chief Sales Officer beim Onlinepanel-Anbieter respondi, über die Bedeutung der Online-Marktforschung für das digitale Marketing.

Grundsätzlich sieht Morasch eine weiterhin starke Offline-Marktforschung, die nach wie vor wichtig ist. Seiner Ansicht nach ist die Online-Marktforschung aber ein Wachstumsmarkt. Insbesondere von der intensiven Vernetzung der Konsumenten im Web 2.0 und den Möglichkeiten, in sozialen Netzwerken zu forschen, profitiert die Online- Marktforschungsbranche. Die Versuche von Netzwerk-Anbietern wie Facebook, ihre gesammelten Kundendaten auszuwerten und zu nutzen, werde die echte „Marktforschung“ nicht verdrängen. Vielmehr sieht er die Chance, soziale Netzwerke, aber auch Blogs etc. für die Sekundärforschung zu nutzen.

Das ganze Interview ist hier nachzulesen.

Mittwoch, 15.07.09

Die Zukunft der Marktforschung liegt im Internet

Das Internetportal marktforschung.de ist im Rahmen der Erhebung zum "Stimmungsbarometer in der Marktforschung" der Frage nachgegangen, wie aus Sicht der Institutsleiter die Zukunft der Marktforschungsbranche aussehen könnte. Die Befragung wurde in Kooperation mit der webfrager GmbH im Zeitraum vom 05. bis zum 15. Juni 2009 unter 454 Vorständen und Geschäftsführern deutscher Marktforschungs- und Feldinstitute durchgeführt.

Nr. 1 der Zukunftstrends der Branche ist das Internet (31 Nennungen). Dabei dient das Medium einerseits zur Durchführung von Marktforschungsprojekten, andererseits wird es als Datenquelle gesehen, welche durch Verfahren wie Webmonitoring zu Marktforschungszwecken genutzt werden kann. Aussichtsreich erscheint darüber hinaus ein Methoden-Mix, um beispielsweise auch dem Problem der Befragungsmündigkeit zu begegnen. Einige sehen darüber hinaus besonderes Zukunftspotenzial in qualitativen Methoden.

Weitere wichtige Themen sind Beratung, Qualitätssicherung sowie Spezialisierung bei gleichzeitig höherer Flexibilität und Schnelligkeit.

Insgesamt sehen die Befragten Marktforschungsleitern den "Datenschatz" im Internet eher als Chance und weniger als Gefahr. Auch Communities, Suchmaschinen und Bewertungsportale werden für wichtig gehalten. Auch hier werden die Chancen durch die Existenz dieser Quellen größer eingeschätzt als deren Gefahren.

Mehr dazu bei http://www.marktforschung.de

Mittwoch, 1.07.09

Frage des Monats: "Konzentrationsprozesse in der Marktforschungsbranche"

Das Marktforschungsportal marktforschung.de führt von nun an regelmäßig Umfragen zu Marktforschungsthemen als "Frage des Monats" durch.

In dieser Woche geht es um "Konzentrationsprozesse in der Marktforschungsbranche".
Die Befragung dauert lediglich eine Minute und wird hier gestartet.

Die Ergebnisse der aktuellen Befragung werden vorab exklusiv in der nächsten Ausgabe der marktforschung.depesche veröffentlicht.

Montag, 18.05.09

Videopodcast vom BVM Kongress 2009

Vor einigen Tagen ist der 44. Kongress der Deutschen Marktforschung in Dresden zu Ende gegangen. Ein Videopodcast auf marktforschung.de zeigt nun Eindrücke und Stimmungen vom Kongress.

Das Video ist unter http://www.marktforschung.de/information/video/der-bvm-kongress-2009-in-dresden/ zu sehen.

Mittwoch, 13.05.09

Wirtschaftskrise berührt die betriebliche Marktforschung

Die Wirtschaftskrise hinterlässt auch un der Marktforschungsbranche ihre Spuren. Die aktuell von marktforschung.de durchgeführte Umfrage "Stimmungsbarometer betriebliche Marktforschung" ergab, dass die Ausgaben für mittels klassischer Methoden durchgeführte Marktforschung mehrheitlich reduziert werden. Die Anbieter von Online-Forschung werden jedoch gestärkt aus der Krise hervorgehen.

So müssen z.B. 38 Prozent der betrieblichen Marktforscher in diesem Jahr mit geringeren Budgets auskommen, nur ca. 11 Prozent können mit einer Erhöhung der finanziellen Ausstattung rechnen.

Im Gegensatz dazu rechnen 65 Prozent der betrieblichen Marktforscher damit, dass die Ausgaben für Online-Forschung in ihrem Unternehmen steigen werden.

Für das "Stimmungsbarometer betriebliche Marktforschung" wurden 251 Mitarbeiter und Abteilungsleiter, die in ihrem Unternehmen im Bereich Marktforschung tätig sind, zur konjunkturellen Situation sowie weiteren branchenrelevanten Themen befragt.
80 betriebliche Marktforscher aus diversen Branchen mit einem Gesamtmarktforschungsbudget von ca. 70 Millionen Euro nahmen an der Untersuchung teil.

Details und Grafiken zu der Umfrage gibt es bei http://www.marktforschung.de

Freitag, 8.05.09

Die Gewinner des Preises der Deutschen Marktforschung 2009

Auf der Gala anlässlich des 44. BVM-Kongresses, der heute und morgen im Internationalen Congress Center Dresden stattfindet, ehrte der Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher die Sieger im Wettbewerb um den Preis der Deutschen Marktforschung 2009.

Der Preis wurde in insgesamt vier Kategorien vergeben: Hartmut Scheffler erhält in der Kategorie Forscherpersönlichkeit 2009 den Preis. In der Kategorie Beste Studie 2009 wird die Studie zur Kundenbindung, die MAN Nutzfahrzeuge AG in Kooperation mit TNS Infratest durchgeführt hat, prämiert. Sieger des Innovationspreises 2009 wurde die IPSOS GmbH mit ihrem Instrument Perceptor Plus.

In der Kategorie BVM/VMÖ Nachwuchsforscher 2009 gab es drei Preisträger und einen Sonderpreis: Der 1. Preis geht an Dr. Frank Hälsig, den 2. Preis erhält Dr. Oliver Büttner, der 3. Preis geht an Dr. Jochen Hartl und den Sonderpreis für die beste Diplom-/Masterarbeit erhielt Marco Bachl.

Quelle: BVM

Montag, 22.12.08

Statistiken als Puls der Zeit

Seitdem die Wirtschaft kränkelt, sind wir gierig nach Statistiken. Sie versprechen gewissermaßen als Puls des Patienten einigermaßen objektive Fakten zum tatsächlichen Zustand der Wirtschaft, der in der Prognose-Kakaphonie - je bedrohlicher, je populärer - kaum zu erkennen ist.

Schön, dass es zumindest die Konsumten noch ganz gut bei der Sache, sprich beim Shoppen, wie die neueste Statistik der GfK meldet. Auf Basis der Interviews mit 2000 Konsumenten konstatiert die GfK:

Das Konsumklima bleibt auch im neuen Jahr stabil – wenn auch auf niedrigem Niveau. Trotz der Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Konjunktur in Deutschland verbessert sich die Anschaffungsneigung der Verbraucher im Dezember noch einmal leicht. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 2,1 Punkten im Dezember für Januar 2009 einen Wert von ebenfalls 2,1 Punkten und bleibt damit konstant. Einbußen müssen die Einkommens- sowie die Konjunkturerwartung hinnehmen

Zur kompletten Pressemeldung geht es hier lang: "Konsumklima startet stabil ins neue Jahr - Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Dezember 2008"

Februar 2012

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