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Dienstag, 28.02.12

10 Praxis-Tipps: Befragungen von Kindern

Das Magazin planung & analyse hat jetzt 10-Praxis-Tipps für die Befragungen von Kindern heraus gegeben. Diese Tipps von Anna Ripke (Meinecke & Rosengarten) sind nicht als „Bedienungsanleitungen" zu verstehen, sondern vielmehr als Tipps und Anregungen aus der Praxis. Die folgenden Tipps sind hier in Kurzform aufgezählt, die ausführliche Form gibt es bei planung & analyse.

1. Ein natürlicher Draht zu der jungen Zielgruppe ist Grundvorrausetzung.
2. Seien Sie authentisch.
3. Schaffen Sie eine Wohlfühlatmosphäre.
4. Seien Sie freundlich und empathisch, aber setzen Sie auch Grenzen.
5. Achten Sie auf eine optimale Gruppenzusammensetzung.
6. Sorgen Sie für Abwechslung und Entertainment.
7. Vermeiden Sie eine Überforderung der Kinder.
8. Unterstützen Sie bei der Entwicklung von kindgerechtem Stimulimaterial.
9. Seien Sie flexibel und geduldig.
10. Bringen Sie die Aussagen der Kinder in einen richtigen Kontext.

Erklärungen und Details gibt es bei planung & analyse.

Diese zehn Punkte sind Bestandteil der 10-Praxis-Tipps-Serie, die regelmäßig von planung & analyse veröffentlicht wird. Die Serie wird herausgegeben von Dr. Gwen Kaufmann (planung & analyse) und Uwe Matzner (research tools).

Mittwoch, 4.01.12

Fukushima und Karl Theodor zu Guttenberg werden am stärksten mit dem vergangenen Jahr assoziiert

Prüfung und Auszeichnung individueller Erfahrungslevel sorgt für verlässliche Bewertungsmerkmale am hart umkämpften Arbeitsmarkt

SPSS, an IBM company setzt ab Anfang November mit seiner neuen IBM SPSS Statistics-Zertifizierung neue Standards. Die Prüfung zur Zertifizierung zeichnet das individuelle Erfahrungs- und Leistungsniveau mit IBM SPSS Statistics (vormals PASW Statistics) aus. In dem Zertifizierungsprogramm hat der weltweit führende Anbieter von Predictive Analytics-Software und -Lösungen die wesentlichen Faktoren des Statistikwissens zusammengefasst, um so die Fähigkeiten von Analysten, Statistikern und Abteilungsleitern auszubauen. Zusätzlich bietet die IBM SPSS Statistics-Zertifizierung Unternehmen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter die Sicherheit, dass der Bewerber über gute Kenntnisse im Umgang mit der führenden Statistiksoftware verfügt. Für Arbeitnehmer bedeutet dies eine Möglichkeit, ihre Karriere voranzutreiben und ihr Führungspotential auszubauen.

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Mittwoch, 21.12.11

Fröhliche Weihnachten

Es wird Weihnachten vergessen wir den Lärm der Welt. Es ist an der Zeit wieder einmal Ruhe zu gewinnen, Kraft zu schöpfen und sensibel zu werden für die scheinbar kleinen Dinge, die uns nachdenklich machen.

(aus SPRUCHZEIT von Josè Flume und Heide Huchel)

(Foto: Gerd Altmann / pixelio.de)

Schöne und erfüllte Weihnachten und einen guten Jahreswechsel wünscht Ihnen das Autorenteam des Statistik-Blogs.

Donnerstag, 15.12.11

IBM Analyse Software generiert wetterabhängige Absatzprognosen

554572_web_R_K_by_Dieter%20Sch%C3%BCtz_pixelio.de.jpgSpätestens wenn der erste Schnee vom Himmel fällt, ist es soweit: Die Lust auf Zimtsterne, Vanillekipferl und Co. scheint mit der Flockendichte zu wachsen. Was jeder intuitiv bestätigen kann, lässt sich mit steigenden Verkaufszahlen von Weihnachtsleckereien bei Winterwetter eindeutig belegen. Diesen Zusammenhang nutzt die meteolytix GmbH und entwickelt anhand der aktuellen Wettervorhersage Umsatzprognosen für einzelne Produkte einer Großbäckerei. Auf Basis der IBM SPSS Analyse-Software lassen sich Retouren so um ein Drittel senken und Produktbestellungen erheblich vereinfachen.

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Freitag, 2.12.11

Eine Studie beweist: Marktforschung ist langweilig.

Eine ziemlich kontrovers diskutierte Kolumne über die Fremd- und Eigenwahrnehmung der Marktforschungs-Branche kann bei marktforschung.de studiert werden. Der Autor Oliver Tabino lockt die Leser mit der Headline "Eine Studie beweist: Marktforschung ist langweilig." und erklärt dann, dass er nur Aufmerksamkeit erregen wollte. Wie es um die Fremd- und Eigenwahrnehmung der MAFO tatsächlich steht, zeigt er dort im Folgenden.

Die Erkenntnis ist überraschend - oder nicht?

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Freitag, 14.10.11

Spekulatius, Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner ab September sind ein Graus

Wer kennt das nicht: Man vollbringt seinen täglichen oder wöchentlichen Einkauf im Supermarkt oder Discounter und überall stapeln sich die Spekulatius, Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner. Für viele ein Graus.
Das bestätigt jetzt auch eine aktuelle Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts MediaAnalyzer. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass fast 80 Prozent der Befragten noch nicht bei Weihnachtsartikeln zugegriffen haben.

Ähnlich sieht es mit der Vorfreude auf die alljährlichen Weihnachtsmärkte aus: Denn 76 Prozent der Befragten gaben an, sich darauf zu freuen, jedoch möchten sich 69 Prozent erst ab November damit befassen. Immerhin 22 Prozent denken schon drei Monate vor dem Fest über Geschenke nach. Hierbei spielt auch der eigene Wunschzettel eine Rolle. Doppelt so viele Frauen (30 Prozent) wie Männer (16 Prozent) machen sich bereits im September über Geschenke Gedanken. Im Gegenzug verzichten mehr als doppelt so viele Männer (10 Prozent) wie Frauen (4 Prozent) ganz auf die Pakete unterm Weihnachtsbaum.

Insgesamt wurden 500 Probanden im Alter von 18 bis 59 Jahren befragt, 51 Prozent davon weiblich, 49 Prozent männlich.

Quelle: http://www.mediaanalyzer.com

Freitag, 16.10.09

Marktforscher sehen kein Risiko in der Social Media- Datenvermarktung

Allen datenschutzrechtlichen Bedenken zum Trotz generieren Soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ, Twitter, XING und Co. tagtäglich Unmengen von teilweise sehr persönlichen Daten, die auch für Marktforschungszwecke von Interesse sind bzw. sein können.
Nahe liegend ist daher der Ansatz, dass die Anbieter der Social Media-Plattformen versuchen, die zur Verfügung stehenden Daten marktforscherisch auszuwerten und zu vermarkten. Ob darin möglicherweise eine Gefahr für die Marktforschungsbranche besteht, fragte das Internet-Portal marktforschung.de und der dazugehörige Newsletter marktforschung.depesche in der Zeit vom 07. bis zum 13. Oktober seine Leser. Insgesamt 575 gaben ihre Meinung ab. Mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass eine mögliche Vermarktung der Daten durch marktforschungsfremden Firmen für die Marktforschungsbranche unkritisch ist. Immerhin 36 Prozent sehen darin zumindest teilweise eine Gefahr, für 13 Prozent der Befragungsteilnehmer stellt dies ein Risiko dar.

Montag, 22.06.09

Frauen und Männer

Was Forscher nicht alles untersuchen und Statistiken nicht alles aufdecken: Die brandneue, weltweit erste qualitative Handtaschen-Studie besagt, dass Frauen 76 Tage ihres Lebens damit verbringen, in ihrer Handtasche zu kramen. Die meisten Männer haben es längst geahnt.

Was sonst noch alles statistisch erfasst wurde und Mann und Frau betrifft: die Deutschen telefonieren 1,5 Jahre lang und küssen 100 000 Mal. 3,2 Jahre lang stehen Frauen in der Küche – bei Männern sind es nur 1,5 Jahre. Die verbringen dafür mehr Zeit mit anderen Hobbys: Denen widmen sie 380 Tage, während es bei Frauen nur 152 Tage sind.

Quelle: Augsburger Allgemeine Online

Mittwoch, 10.06.09

Flugsicherheit: eine Frage der Statistik?

Im Focus erschien ein Artikel zum Thema Flugsicherheit und Statistik. Die Grundfrage, die dort gestellt wird, lautet: Kann man die Flugsicherheit schön rechnen? Oder anders gefragt: Kann man Sicherheit in eine Zahl quetschen?

Regelmäßig veröffentlichte Statistiken belegen: Fliegen ist die sicherste Art, sich fortzubewegen. Das ist zwar nicht falsch, aber wie immer mit Vorsicht zu sehen. Denn wie bei allen Statistiken hängen die Ergebnisse von den zugrunde liegenden Datensätzen und der verwendeten Formel ab.

„Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine solche Zahl zu berechnen“, erklärt Falk Ebert, Mathematiker am Forschungszentrum Matheon der TU Berlin. „Die Frage ist immer, was man wozu ins Verhältnis setzt.“ – So kommt man allein mit den Zahlen der IATA (International Air Transport Association) auf unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten, je nachdem, ob man die Abstürze mit den geflogenen Strecken vergleicht oder ob man die Zahl der ums Leben gekommenen Passagiere und der insgesamt transportierten Personen betrachtet.

Erstere Zahl besagt nämlich, dass pro Million geflogener Strecken 0,81 Flugzeuge abstürzen, letztere Zahl ergibt eine Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben, von 000012 Prozent. Während die erste Zahl schon hoch anmutet, ist die zweiter eher verschwindend gering. Fliegen ist eben sicher.

Und mit jedem Zwischenstopp vergrößert sich das Risiko, zu sterben, da die Absturzgefahr bei Start und Landung am größten ist und die Zahl der geflogenen Strecken sich dadurch wieder der nächsten Million nähert.

Freitag, 24.04.09

Die kranke Macht der Statistik

Auf Spiegel Online ist ein äußerst interessanter Artikel zur statistischen Bildung zu lesen. Am Beispiel von medizinischen Statistiken und des panischen Aufruhrs, die sie bei ihrer Veröffentlichung meist völlig grundlos verursacht haben, beschreibt der Beitrag, wie die Bevölkerung, die Medien, aber auch die Politik Zahlen falsch verstehen. So werde etwa aus Unkenntnis des Unterschieds zwischen relativem und absolutem Risiko Gefahren regelmäßig dramatisiert.

Den Direktor des Max-Planck-Institutes (MPI) für Bildungsforschung in Berlin,
Gerd Gigerenzer, der der Öffentlichkeit "kollektive Zahlenblindheit" oder "fehlende statistische Bildung" attestiert fordert: "Statistisches Verständnis ist so wichtig wie Lesen und Schreiben"

Zum kompletten Artikel geht es hier lang: Die kranke Macht der Statistik

Februar 2012

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