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Mittwoch, 22.07.09

Buchtipp: Raus aus der BI-Falle

Business Intelligence (BI) und Statistik gehören unbestritten zusammen. Mathematisch-statistischen Verfahren dienen z.B. dazu, die Daten zu erheben und aufzubereiten, die der Manager benötigt.

Doch offenbar scheint das Thema BI im Unternehmen schwieriger zu sein als oft gedacht. Viele BI-Projekte scheitern, weil sie zu kurzfristig angedacht oder falsch geplant wurden. Jetzt müssen die IT-Verantwortlichen und CIOs Daten liefern, Aussagen und Entscheidungen treffen, ohne ein vernünftiges BI-Material. Sie sitzen in der Falle.

Zum Thema BI-Falle und wie man wieder raus kommt ist kürzlich das Buch "Raus aus der BI-Falle; Wie Business Intelligence zum Erfolg wird" von den beiden Autoren Ronald Bachmann und Guido Kemper erschienen. Sie beschäftigen sich darin nicht nur mit Grundfragen zur BI, sondern auch damit, welche Rollen die IT-Organisation, die Fachbereiche und das Management idealerweise spielen.
Das Buch fragt nach den strukturellen Ursachen für das Scheitern von BI-Projekten und bietet wertvolle Informationen zu Referenzmodellen, Architekturfragen und Projekt-Management.

Details:
Verlag: Mitp-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (8. Juni 2009)
Broschiert: 272 Seiten
ISBN-13: 978-3826655562
Preis: 24,95 Euro

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Interview in der Computerwoche, das die beiden Autoren erst gestern gegeben haben.

Dienstag, 11.03.08

Vom Umgang mit der Datenflut

Die Unternehmen ertrinken in Daten, ergab eine Managerumfrage der Computerwoche-Mutter IDC. 75 Prozent der Manager leiden darunter, aber nur 5 Prozent fühlen sich von der Verwaltung überfordert. Wobei die Fragen nach Verwaltung eigentlich falsch ist. Es kommt nicht auf die Verwaltung an, sondern auf die Auswertung, auf Transformation von Daten in Wissen.

Dies zeigen auch weitere Ergebnisse: Ein Drittel der Befragten geht davon aus, dass "immer mehr Daten immer schneller für die täglichen betriebswirtschaftlichen Entscheidungen herangezogen werden sollen." Es ist davon auszugehen, dass dieses Drittel das Hellsichtigere ist und es tatsächlich eine unternehmenskritische Herausforderung wird, die Unmengen von Daten so zu filtern und aufzubereiten, dass in Echtzeit für Managemententscheidungen genutzt werden können.

Februar 2012

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